Erstes p.p.m. Round-Table Gespräch


Mit dem Round-Table zu verschiedenen Themen löste die p.p.m. Personalberatung die bisher im Jahre 2008/2009 erfolgreich durchgeführten Schultenhofgespräche ab.

In dem angenehmen Umfeld des Gästehauses von Hoesch Hohenlimburg trafen sich eine Reihe von Personverantwortlichen und Entscheidern, um gemeinsam ausführlich die Themen

- Demographischer Wandel
- und Employer Branding

zu diskutieren.

Nach einem kurzen Impulsreferat zu den jeweiligen Themen diskutierten die Teilnehmer anschließend ca. 60 Minuten über Stellenwert, Wertigkeit und das aktuelle Handling dieser Themen im eigenen Haus.

Als Fazit zum Thema „Demographische Entwicklung“ ergibt sich bei allen Personalverantwortlichen die Notwendigkeit möglichst schnell zu handeln, um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen und langfristig den Unternehmenserfolg zu sichern.

In größeren Unternehmen spielen diese Themen in der Geschäftsführungspolitik bereits heute eine Rolle. In kleineren und mittelständischen Unternehmen handeln die verantwortlichen Geschäftsführer und Eigentümer zurzeit noch zurückhaltend, da sie aufgrund der momentanen allgemeinen Wirtschaftssituation hier keine Dringlichkeit sehen und die operativen Aktivitäten einen höheren Stellenwert haben.

Für die Personalentscheider ist es daher wichtig, ein Umdenken und ein neues Bewusstsein bei den Entscheidern und Unternehmensverantwortlichen zu erzeugen.

Das Thema „Employer Branding“ wird insbesondere in kleinen und mittelständischen Bereich regional vertreten, aber nicht entsprechend vermarktet. Zum Teil versucht man durch finanzielle Anreize das Thema zu pushen, aber nicht mittelfristig und strategisch für das Unternehmen zu platzieren.
In größeren und mittelständischen Unternehmen geht man im Wesentlichen standortbezogen vor und versucht durch sporadische und gesteuerte Pressekontakte Entsprechendes der Umgebung zu vermitteln. Auch hier gibt es keine festen Budgets und keine feste Strategie, um Employer Branding zu positionieren.

Dinge wie das Kaufen von Motivationsgeschenken, Durchführen von Incentiv-Veranstaltungen, z. B. Musicals für Mitarbeiter, und die unsortierte Teilnahme an Absolventen- und Recruting-Veranstaltungen sichern kein strategisches und langfristiges Employer Branding.

Durch eine Zusammenfassung der Aktivitäten in einer Bestandsaufnahme und einer anschließenden budgetangepassten Konzeption und konsequenten Umsetzung lässt sich mit Employer Branding zum Teil auf die demographische Entwicklung und deren Auswirkungen eingehen.

Es ist zu empfehlen, durch einen externen Consultant eine Analyse vornehmen zu lassen, um schon im nächsten Jahr für die Zukunft eine gute Basis in Richtung Mitarbeiterbeschaffung und Mitarbeiterbindung zu schaffen.


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